Bereits vor vier Jahren mischte Andreas Klöden die Profiszene gewaltig auf. Er gewann Paris-Nizza, die knüppelharte Baskenland-Rundfahrt, eine Friedensfahrt-Etappe und olympisches Bronze. Doch immer wieder machten ihm seither hartnäckige Kniebeschwerden zu schaffen: der Karriereknick. Die Ärzte der Freiburger Uni-Klinik mussten all ihre Kunst aufbringen, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Es gelang, Sportdirektor Mario Kummer konnte Klöden für die Tour 2003 nominieren. Leider kam er dabei nicht weit. Auf der zweiten Etappe knallte es. Das halbe Peloton lag auf dem Asphalt - Andreas Klöden gehörte dazu. Drei Tage quälte er sich mit schmerzendem Rücken aufs Rennrad - dann kam das Aus.
Im Herbst vergangenen Jahres startete Klöden, inzwischen in die Schweiz umgezogen, erneut. Er weiß: "In den Wochen bis zum Tour-Start ist für uns noch eine Menge Arbeit zu leisten. Aber wir haben beim T-Mobile Team eine starke Truppe. Wir werden bei der Tour angreifen."