er Chauffeur rückte auf den Chefsitz: Die Saison 2003 stand beim Team Telekom ganz im Zeichen des Mannes, der lange Zeit als Edelhelfer fungierte und plötzlich zum Kapitän avancierte. Mit seinen Siegen bei Paris-Nizza, dem Amstel Gold Race und der Tour de Suisse sowie einem Etappensieg und dem dritten Gesamtrang bei der Tour de France half er kräftig mit, den Bonner Rennstall auf die dritte Position der Weltrangliste zu hieven. "Wino" selbst wurde im Individual-Klassement nach "meiner besten Saison" auf Rang sechs geführt. In seiner Heimat Kasachstan erfreut sich der Magenta-Profi einer Popularität wie hier zu Lande nur Michael Schumacher oder Jan Ullrich.
Vorerst bleibt Alexander Winokurow aber mit seiner Frau Swetlana und den drei Kindern in Monte Carlo wohnen: "Das ist für mich am bequemsten. Zu den Rennen ist die Anreise nicht so weit."